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Tandem Gruppenfoto 2018

Grosskampf mit den Tandembrettern gegen Wind und Kälte
(25./26. August 2018)

Manche Autofahrer dürften am Samstag und Sonntag auf der Fahrt durchs Oberengadin verwundert auf den Silsersee hinaus geschaut haben: Da standen doch tatsächlich zwei Windsurfer auf einem Brett und rauschten mit beträchtlichem Speed über das windgepeitschte Wasser. Da war aber nicht nur ein Brett, nein, es waren dreizehn überdimensionierte Boards, auf denen 26 farbige Segel von den Brettkünstlern gesteuert wurden.

Was nach Nostalgie aussah – Tandem-Surfbretter werden heute nur noch selten gefahren -, war aber Segelsport auf hohem Niveau. Zum 17. Mal wurde am Wochenende die internationale Tandem-Meisterschaft ausgetragen. Denn die eingeschworene Gemeinde der Tandem-Fahrer freut sich stets auf das Highlight des Jahres im Engadin.

Die Windprognosen waren zwar nicht verheissungsvoll, doch die Engadiner Seen zauberten einmal mehr einen Extra-Wind in die tolle Berglandschaft. Am Samstagnachmittag beschenkte unerwartet der Maloja-Wind die Regattafahrer mit gut drei Windstärken. Die Regatta-Leiter Anja und Hubert Keckeisen schickten die Windsurfer mit einem Startschuss auf den langen Kurs. Nach dem üblichen Gerangel an der Startlinie – jedes Team kämpfte um die ideale Startposition – zog sich das Feld bald leicht auseinander. Es galt, die Winddrehungen optimal auszunutzen und den Windlöchern auszuweichen. An den sieben Bojen kam es zu vielen Zweikämpfen, denn das lange Brett durch die Halse zu steuern, ist ein Eiertanz und verlangt eine gute Abstimmung der beiden Fahrer.

Unangefochten an der Spitze kämpften sich die Schweizer Brüder Reto und Daniel Coldebella ins Ziel. Sie wurden aber von den Deutschen Dirk Hoekzema und Matthias Reimann lange Zeit hart bedrängt.

Das gleiche Konstellation zeigte sich bei den Läufen 2 und 3. Dann drängte eine Regenfront den Malojawind zurück.

Am Sonntagmorgen war es mit 4 Grad bitterkalt. Zur Überraschung der Fahrer peitschte ein strammer Nordwind mit fünf Windstärken den Silsersee. Die Wettkampfleitung zögerte trotzdem keine Sekunde, die Fahrer aufs Wasser zu schicken. Die kalten Gabelbäume trieben den Windsurfern das Blut aus den Fingern und Händen, die Wellen duschten die vorderen Fahrer im Sekundentakt ab. Doch die Coldebella-Brüder dominierten das Feld auch bei den garstigen Bedingungen.

Die kurze Pause vor dem zweiten Lauf reichte gerade, um den „Kuhnagel“ an den Händen zu überwinden. Dann drehte das deutsche Paar mit Philipp Oesterle und der einzigen Frau Anna-Lena Otte mächtig auf und bedrängte die Coldebella-Brüder, die aber ihre Bilanz bis zum 6. und letzten Lauf makellos halten konnten.

Rangliste:

  1. Coldebella Daniel / Coldebella Reto
  2. Hoekzema Dirk / Reimann Matthias
  3. Otte Anna-Lena / Oesterle Philipp
  4. Götzke Nicolas / Götzke Michael
  5. Diethelm Remo / Hauser Rico
  6. Ruch Samuel / Graf Ruedi
  7. Stamm Hugo / Weibel Robert
  8. Frick Albert / Nipp Manfred
  9. Hirschi Oliver / Waldis Robin
  10. Golling Matthias / Schmid Paul
  11. Paulus Fredi / Fuhrmann Claus
  12. Golling Christopher / Kramer Tim
  13. Hoekzema Onno / Krause Ulrich

 

(Bericht von Fredi Paulus)

 

 

 


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